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Scheiss Therapie -.-

So eine scheisse -.-

 Ich komme von der Therapie...Erstmal zu den Gründen meiner Therapie und dem SvV. Also:

Ich bin momentan in der 7. Klasse.Nach den Sommerferien komme ich in die 8.

Mein SVV fing schon in meiner frühen Kindheit an.
Ich war mit 5 ein großer Dickkopf und wenn ich meinen Willen nicht bekam fing ich an zu heulen.
Und wenn ich traurig war hab ich mic
h einfach selber geschlagen und meinen Kopf gegen die Wand gehauen.
Ich hab mir da mit 5 natürlich nichts bei gedacht und wer denkt schon, dass ein 5 jähriges Kind SVVler ist.
In der 5. Klasse habe ich mich dann zum ersten mal geschnitten.
Ich hatte eine "Freundin"(ich nenne sie mal
Lisa) die ihre Mutter mit 10 an Krebs verloren hat.
Wegen einem anderen Mädchen( Ich nenne sie Kathrin) was immer Intrigen über mich erzählt hatte war ich Aussenseiterin und hatte nur Lisa.
Doch es war keine richtige Freundschaft.
Es war für Lisa nur eine Zweckbeziehung.
Sie brauchte irgendjemanden den sie belasten konnte damit es ihr selber besser ginge.
Aber wenn ICH mal Probleme hatte hiess es "Es geht immer nur um dich!".
Sie ritzte sich und belastete mich wieder mit ihren Problemen.

Ihr Vater bat ihr eine Therapie an (Er wusste nichts von ihrem Selbstverletzen) und sie meinte nur "Ich brauch keine Therapie! Ich hab doch dich!"
Mir ging es wegen ihr immer schlechter und ich kam mit ihren Problemen nicht mehr klar und zog mich von ihr zurück.
Vielleicht war es ihr gegenüber falsch aber ich konnte ihr nicht helfen.

Ich kam nach Hause, war wie so oft allein, und sah ein Messer und machte einen Schnitt.
Mir ging es nicht besser, ich fühlte keinen Schmerz aber es floss auch kein Blut.
Von diesem Schnitt habe ich noch nie jemanden erzählt, und den Begriff Selbstverletztendes Verhalten kannte ich da auch nicht.
Ich hatte eine Zeit lang keinen Kontakt mehr zu Lisa.
Doch dann vertrugen wir uns wieder und alles fing von vorne an.
Sie belastete mich wieder, ich suchte wieder Abstand ud dann vertrugen wir uns irgendwann wieder.
So geht das auch noch heute.

Ich weiss nicht wieso.
Ich kann nicht mit ihr und auch nicht ohne.
Sie schadet mir, doch wenn ich jetzt wieder Streit mit ihr hätte würde sie auch wieder Intrigen spinnen, aber darauf wollte ich gleich zu sprechen kommen.

Also. In der 6. Klasse begann Kathrin mit einem anderen Mädchen ( Ich nenn sie mal Alina) mich zu mobben.
Mir wurde vor der ganzen Klasse die Hose runtergezogen, die Hose nass gemacht sodass ich in Sporthose nach Hause musste oder ich wurde richtig blöd angemacht weil ich die "falschen" Klamotten trug oder mich mal versprach.
Die anderen machten alle mit und am End
e hassten mich alle.
Ich schnitt trotzdem nicht.
Wie beim 1. mal gingen wir irgendwann zum Lehrer und suchten Hilfe.
Das Mobbing problem war gelöst doch trotzdem mochte mich keiner.
Ich befreundete mich mit "Nina" und schwupps kam Lisa dazwischen.
Es lief eine Zeit lang gut bis Nina auf einmal ohne erkennbaren Grund sauer auf mich war.
Und ich war wieder alleine.
Lisa hatte Intrigen erzählt und Nina glaubte sie natürlich.

Die beiden kamen in der Pause mal zu mir und Nina fragte: "Hast du das wirklich gesagt?"
Ich leugnete natürlich doch in der gleichen Sekunde sagte Lisa direkt "Leugne das nicht du lügst doch eh."
Ich hatte ein halbes Jahr darauf (wieder ohne schneiden) erst die nächste Chance das alles aufzuklären.
ich traf nina alleine und redete mit ihr.
Sie glaubte mir und wir vertrugen uns.
Sie war selber nicht mehr mit Lisa befreundet und war aussenseiter.

Ich bin auch heute noch mit Nina befreundet.
In der 7. Klasse fing dann wieder alles von vorne an!
Diesmal hielten jedoch 4-5 Menschen zu mir und mir ging es trotzdem schlechter als bei allen anderen malen.
Ich tönte mir die Haare rötlich, wollte das einfach mal ausprobieren und wurde blöd dafür angemacht.
Lisa schrieb beispielsweise "Ich hasse kleine hässliche Mädchen mit roten Haaren" auf den Tisch.
Und als alles immer schlimmer wurde gingen wir zum lehrer und der hatte die Idee mit dem Anti Mobbing Training.
Zeitgleich gingen wi
r zu einem Therapeuten, da meine Eltern dachten sie würden was falsch machen und sie wollten einen professionellen Rat einholen.
Doch die Wartezeiten sind sehr lange und das Training war in der zwischenzeit schon vorbei.Die Therapeutin stellte fest, dass es mir nicht so gut geht und donnerte mir eine Kunsttherapie auf.Das Training war ein voller Erfolg und die Cliquen lösten sich auf und jeder hatte mit jedem zu tun.
Ich war beliebt.

Das ist jetzt wenige Monate her.
Ich bin immernoch beliebt doch trotzdem geht es mir schlecht.
Ich lebe in der ständigen Angst wieder unbeliebt zu werden und habe Angst Fehler zu machen und deswegen wieder gehasst zu werden.
Meine Mutter hat einen neuen Chef und kommt immer abgehetzt und fertig nach Hause.
Meine Eltern streiten nur noch und ich denke sie werden sich bald trennen.
Ich schnitt wieder.
Nicht richtig.
Nur mit einer Nagelschere leichte Kratz
er.
Ich hatte den Film "Dreizehn" gesehen und er hatte mich stark getriggert.Ich schneide mittlerweile mit einer Rasierklinge.Anders komme ich einfach nicht mehr klar.

 Heute hatte ich wieder Therapie.Die erste richtige Stunde.Vorher war das nur Diagnostik...Diese Therapeutin ist richtig schlimm.Die guckt richtig verpeilt und wenn sie mich was fragt und ich antworte nickt sie nur und murmelt "jajaaajaaaaa" vor sich hin.Ich hab das Gefühl sie hört mir nicht zu. Sie hört mir zwar mit ihren Ohren und ihrem Stift zu.Aber ihr Herz ignoriert mich.Ich hatte vor ihr zu sagen, dass ich mich selbstverletze (Sie weiss nichts davon).Aber wieso sollte ich es ihr sagen? Sie wird nicken, "jajajajaaajaaa" sagen und es sich aufschreiben.Ich weiss nicht was ich tun soll :/ Heute zum 2. mal geschnitten.

 

Euch ein schönes Wochenende,

 

 Laila emotion

24.7.10 15:26
 


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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


coldplay / Website (24.7.10 17:37)
"Aber ihr Herz ignoriert mich."

jetzt mal im ernst: wenn sie alle sachen ihrer patieten an ihr herz ranlassen würde, würde sie in nicht mal einem jahr durchdrehen. sie hat auch eine gewisse verantwortung für sich selbst und sie muss ihrer selbsterhaltung halber abstand halten.
das hat nichts mit dir zu tun.
ich bin der festen überzeugung, dass therapeut (und alles, was psychologie zu tun hat, egal ob pfleger in einer psychatrie oder psychater selbst) ein absoluter knochen job ist. zwar nicht unbedingt vom körperlichen, aber dafür umso mehr vom mentalen.
sie muss sich auch erstmal einen eindruck verschaffen und gucken, wie sie daran gehen kann mit dir. und dass kann sie nicht, wenn du ihr so eine wichtige tatsache wie dein svv verschweigst.

mfg


MeinSvV / Website (24.7.10 22:27)
Klar, dass sie das nicht so nah an sich ranlassen kann...
Ich bin mir auch sehr sicher, dass das ein Knochenjob ist..
Ich habe ja auch verständnis..
Es kommt mir halt immer so vor als wäre sie genervt von mir..
Vielleicht kommt aber auch nur mir das so vor..

Lg,

Laila


Wolfsauge / Website (25.7.10 19:10)
die beziehung zwischen thera und patient ist was besonderes,etwas nicht vergleichbares.
wenn du das gefühl hast,dass sie dir nicht richtig zuhört oder du sie nervst,dann hast du das recht ihr das zu sagen. natürlich in einem vernünftigen ton,aber es ist auch deine aufgabe ehrlich zu sein so wie es auch ihre ist,dich ernst zu nehmen usw.

zu deiner geschichte....wow,hätte von mir sein können,das erinnert mich sehr an meine zeit in der 5. und 6.klasse,nur dass es leider kein happy end gab und ich leicht paranoid dadurch geworden bin,daher kann ich deine angst extrem verstehen.
lass die angst nicht ausarten,denn sonst denkst du irgendwann wie ich,dass dir sogar deine engsten freunde was böses wollen!
versuch es etwas lockerer zu sehen ich finde es schon erstaunlich,dass das anti-mobbing-training überhaupt durchgeführt und auch geklappt hat,das ist toll!
als meine mutter damals bei meiner klassenlehrerin anrief,sagte sie vor der ganzen klasse nur,dass es in der klasse mobbing gibt (sah mich an) und dass das nicht in ordnung ist.
PUNKT. das wars.
ich würde von meinen peinigern dann sofort gefragt,ob ich das als schlimm empfinde,was sie tun,aber sie drängten mich in die ecke,es war schlimm. ich erinnere mich nicht,was ich geantwortet habe.

bin daher ein bisschen neidisch,dass ihr so ein training gemacht habt und dass es funktionert!

und zur therapie nochmal: wie gesagt,also eine therapie kann dir nur helfen,wenn du wirklich alles offenlegst. das erfordert oftmals viel mut aber dann wirst du auch erleichtert sein,wenn das herz des therapeuten (scheinbar) nicht dabei ist.
es ist eine schwierige gratwanderung,aber sprich ruhig mit deiner thera darüber!
du musst dich wohlfühlen,denn du amchst die thera für dich und nicht für jemand anders,das ist ganz wichtig!

lg und gib nicht auf,es ist harte arbeit aber es lohnt sich,glaub mir :

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